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Svendine von Loessl

 
Ein Talente-Wettbewerb, ausgeschrieben von der Zeitschrift HÖRZU, stellte die Weichen. Svendine von Loessl, geboren 1961 in Kiel, bewarb sich als Zwanzigjährige in der Sparte „Nachrichtensprecher“ und belegte auf der Berliner Funkausstellung auf Anhieb Platz 1.
Natürlich wurde während ihres Germanistik- und Romanistik-Studiums nebenher beim Radio gejobbt. Beim NDR moderierte sie Sendungen, machte Interviews und arbeitete als Sprecherin.

Ob nun Schweinepreise für den Landfunk, Seewetterberichte für die Nord- und Ostsee, Gedichte von Hofmannsthal oder Liliencron – Svendine von Loessl fand für jeden Text den richtigen Ausdruck. Die dazugehörige Ausbildung wurde mit Begeisterung absolviert: Atemtechnik, Ausspracheregeln der wichtigsten Weltsprachen, Betonung. Gern erinnert sie sich an den Rat ihres Lieblingslehrers:

„Sie müssen sich bei jedem Text, den sie vortragen, egal ob er nun einfach informativ, wissenschaftlich oder künstlerisch ist, vorstellen, der Adressat sitzt Ihnen gegenüber und hört aufmerksam zu. Er muss Ihnen anmerken, dass es Ihnen ein großes Bedürfnis ist, ihm genau diesen bestimmten Inhalt zu erzählen, nicht vorzulesen.“

Svendine von Loessl hat nach Ihrem Magisterexamen am Start von Radio Hamburg mitgearbeitet – als Redakteurin und als Sprecherin. „Das war die ganz große Radio-Schule für mich“, sagt sie heute. „In diesen anderthalb Jahren waren 14-Stunden-Tage nicht selten. Ich habe Interviews geführt und geschnitten, Beiträge über kulturelle Ereignisse geschrieben, Sketche produziert und im gläsernen Studio die Nachrichten gelesen.“
1988 ging Svendine von Loessl zurück zum NDR: als Nachrichtensprecherin, als Ansagerin im Klassik-Programm und als Off-Sprecherin beim Fernsehen. "15 Jahre NDR, davon 9 Jahre fest angestellt – das war schon eine tolle Erfahrung", erklärt sie. "Ich weiß es allerdings jetzt auch sehr zu schätzen, selbst zu entscheiden, woran ich arbeite."