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Das Gift
Satan im Paradies! Ein ungemein packender Roman und ein erschreckender. Dieser Alptraum kann jederzeit und überall Wirklichkeit werden.
ISBN: 978-3-940006-00-4
Taschenbuch € 8,90
Original 1986 Hestia Verlag GmbH, Bayreuth
überarbeitete Neuauflage, 333 Seiten,
von Hinrich Matthiesen

Es ist ein makabrer Coup, den ein paar Männer monatelang vorbereiten. Sie haben umfangreiche Recherchen und ein intensives Training hinter sich, als sie eines Nachts mit einer für ihre Zwecke umgerüsteten Hochseeyacht in die malerische Bucht von Acapulco einfahren und der Stadt ihr Ultimatum stellen. Um ihrer Forderung den nötigen Nachdruck zu verleihen, schüren sie die Angst der Einwohnerschaft. Sie richten ihre finstere Botschaft über Lautsprecher deshalb auch gleich an die gesamte Bevölkerung. Und da heißt es dann: „Einwohner und Gäste von Acapulco, ihr seid in Gefahr... Wir haben an verschiedenen Stellen der Stadt Depots angelegt mit Dioxin in hoher Konzentration... Wir fordern 65 Millionen Dollar. Falls wir das Geld nicht bekommen, werden die Fässer gesprengt... Wenn wir das Gift freisetzen, wird Acapulco aufhören zu existieren..." Die Herausforderung trifft eine völlig unvorbereitete Stadt. Dennoch, der Krisenstab tritt sofort zusammen. Aber sehr bald müssen die Verantwortlichen erkennen, dass ihnen außer der Evakuierung der Einwohner und dem Bemühen, das Lösegeld herunterzuhandeln, kaum Möglichkeiten bleiben...



"Auch du wirst weinen, Tupamara"
von Hinrich Matthiesen
Erstausgabe, Hardcover, 251 Seiten, € 16,90
ISBN: 978-3-940006-02-8

Die dem Terrorkommando Rote Kolonne (auch Tupamaros genannt) angehörende Inge Kathrin Schwerdtfeger erschießt in ihrem fanatischen Kampf gegen den US-Imperialismus die beiden GIs William Harper und Frank Summerfield. Harpers Sohn Steven ist zu diesem Zeitpunkt vierzehn Jahre alt. Der gewaltsame Tod des Vaters trifft ihn sehr und beeinträchtigt sein ganzes Leben.
Nach zwanzigjähriger Haft wird die Schwerdtfeger vorzeitig entlassen und bekundet gegenüber der Presse: "Wir haben gegen das Unrecht gekämpft, und also gibt es nichts zu bereuen."
Für den mittlerweile fünfunddreißigjährigen Steven ist es so, als brächte sie seinen Vater ein zweites Mal um.
Das will er nicht hinnehmen: "Du hast dir ein Vollstreckeramt angemaßt und tust es noch heute... Du warst ein schneller Henker. Dennoch verspreche ich dir, kein schneller Richter zu sein... Vergiss nicht, ich bin die Lobby meines Vaters. Auch wenn die nicht groß ist, so ist sie doch stark und unbeirrbar..."
Steven Harper reist nach Deutschland und heftet sich an die Fersen der Ex-Terroristin. Er verlangt ihre Reue. Anderenfalls will er dafür sorgen, dass sie wieder hinter Gitter kommt...


Rezensionen

„In atmosphärisch dichter Erzählweise schildert das neue Buch „Auch du wirst weinen, Tupamara" von Hinrich Matthiesen einen Disput um Schuld und Sühne." (Frank Deppe, Sylter Rundschau, 5.5.2007)

„Der Thriller beschreibt aus einer spannenden Opfer-/Täter-perspektive heraus die Motivation und persönliche Folgen einer terroristischen Tat." (Literatur-Report, 18.6.2007)

„Sein (Matthiesens) neuestes Werk zeigt starke Parallelen zur aktuellen Debatte um die RAF und greift die aktuelle öffentliche Debatte um Schuld und Sühne auf... „Auch du wirst weinen, Tupamara" zeichnet die Annäherung zweier Menschen nach, deren Wege sich auf schicksalhafte Weise kreuzen." (Die Welt, 24.5.2007)

„Selten finde ich einen Klappentext so spannend klingend. Und das Lesen des ganzen Romans ist noch viel interessanter.
Rache, eines der ältesten Menschheitsthemen, ist das zentrale Thema dieses Buches. Und wie Hinrich Matthiesen dem Leser zwei unversöhnliche Lager darstellt, hat mir ausgezeichnet gefallen, auch weil es mich zum Nachdenken über die eigene Position zu dieser Thematik angeregt hat. Beide Fraktionen sind der Meinung, auf der einzig richtigen Seite zu stehen. Doch was ist hier gut, was ist hier böse? Ist Reue einforderbar? Mit welchen Mitteln darf man das vermeintlich Böse bekämpfen? „Auch du wirst weinen, Tupamara" ist ein Werk, dem ich große Aufmerksamkeit wünsche. (Christian Koch, Hammett – Krimibuchhandlung, Berlin, 8.6.2007)